Künstliche Intelligenz prognostiziert, welche Städte im Jahr 2025 auf dem Immobilienmarkt eine führende Rolle spielen werden: Palencia, Castellón de la Plana und Oviedo führen die Liste der Städte an, in denen die Immobilienpreise zwischen Oktober und Dezember am stärksten steigen werden.
Laut dem von Fotocasa entwickelten „DataVenues-Kaufprognoseindex“ könnten diese Städte Preisanstiege von 4,6 % in Palencia sowie jeweils 4,1 % in Castellón und Oviedo verzeichnen. Dieser Index kombiniert künstliche Intelligenz und Big Data, um die Entwicklung des Immobilienmarktes auf Quartalsbasis vorherzusagen.
Seit diesem Jahr veröffentlicht Fotocasa diese Prognosen regelmäßig und stellt damit ein leistungsstarkes Instrument zur Verfügung, um kommende Entwicklungen vorwegzunehmen.
María Matos, Forschungsleiterin bei Fotocasa, erklärt:
„Die größte Dynamik des Marktes wird sich auf zweitrangige Standorte konzentrieren, auf Städte mit Wachstumspotenzial, die nun von der Nachfrage profitieren, die aus den großen Hauptstädten abwandert. Angesichts der steigenden Preise in den Großstädten werden erschwinglichere Optionen gesucht. Die prognostizierten Preisanstiege sind moderat; sie bedeuten keinen neuen Boom, sondern eine natürliche Anpassung.“
Städte, in denen die Preise steigen werden (und um wie viel)
Der Algorithmus identifiziert 33 Städte mit steigenden Immobilienpreisen (gegenüber 32 in den vorangegangenen Quartalen). Die stärksten Anstiege konzentrieren sich auf das Landesinnere im Norden und Nordwesten:
- Palencia: +4,6 %
- Oviedo: +4,1 %
- Segovia: +4,0 %
- Ourense: +3,2 %
- Ávila: +1,6 %
- Zamora: +1,4 %
- Salamanca: +1,4 %
Es gibt jedoch Ausreißer: León verzeichnet einen Rückgang von 5,5 %.
Ebenfalls hervorzuheben sind:
- Burgos: +2,3 %
- Valladolid: +1,9 %
- Pontevedra: +2,4 %
- Logroño: +2,6 %
- Guadalajara: +2,4 %
Im Zentrum und im östlichen Teil:
- Castellón: +4,1 %
- Albacete: +2,5 %
- Madrid: +1,2 %
- Valencia: +2,0 %
Im Südwesten:
- Huelva: +3,5 %
- Cáceres: +3,3 %
Geringere Schwankungen oder nahezu stabile Werte:
Granada (+1,8 %), Jaén (+1,8 %), Córdoba (+2,0 %), A Coruña (+1,1 %), Santander (+0,9 %), Las Palmas de Gran Canaria (+0,9 %), Barcelona (+0,8 %), Málaga (+0,8 %), Lugo (+0,5 %), Ciudad Real (+0,4 %), San Sebastián (+0,3 %), Palma (+0,3 %), Vigo (+0,2 %), Zaragoza (+0,1 %), Vitoria (+0,1 %).
Städte, in denen Preisrückgänge erwartet werden
Der Index prognostiziert zum Jahresende einen Preisrückgang in zwölf Hauptstädten. Am stärksten betroffen wären:
- León: –5,5 %
- Murcia: –3,5 %
- Girona: –2,5 %
- Huesca: –1,1 %
Weitere Städte mit geringeren Rückgängen:
- Almería: –0,9 %
- Pamplona: –0,6 %
- Badajoz: –0,5 %
- Santa Cruz de Tenerife: –0,4 %
- Cádiz: –0,4 %
- Sevilla: –0,3 %
- Cuenca: –0,1 %
- Alicante: –0,1 %
Für sechs Städte wird erwartet, dass die Preise nahezu unverändert bleiben: Lleida, Bilbao, Soria, Toledo, Teruel und Tarragona.
Quelle: 👉 El Economista






